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20 Jahre nach Verschwinden: Polizei startet neuen Zeugenaufruf im Fall der vermissten Hilal

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5000 Euro Belohnung

20 Jahre nach Verschwinden: Polizei startet neuen Zeugenaufruf im Fall der vermissten Hilal

1999 verschwand das zehnjährige Mädchen Hilal spurlos in Hamburg. 20 Jahre später startet die Polizei einen neuen Zeugenaufruf und ist sicher: Es gibt Menschen, die Merkwürdiges beobachtet haben.

Hamburg – Die Polizei in Hamburg ist sicher, es gibt Menschen, die damals Merwürdiges oder Auffälliges beobachtet haben. Darum gibt es 20 Jahre danach nun einen neuen Zeugenaufruf im Fall der 1999 verschwundenen Hilal. Es sind 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt, wie nordbuzz.de* berichtet.

Seit 20 Jahren verschwunden: Polizei startet neuen Zeugenaufruf zur vermissten Hilal aus Hamburg 

Vor 20 Jahre verschwand das kleinen Mädchens Hilal aus Hamburg. Nun die Polizei einen neuen Zeugenaufruf gestartet. "Wir bitten mögliche Zeugen, die sich bislang nicht bei uns gemeldet haben, weiterhin ausdrücklich darum, sich mit uns in Verbindung zu setzen", sagt die zuständige Abteilungsleiterin im Landeskriminalamt, Inge Pape. "Wir gehen weiterhin davon aus, dass es Menschen gibt, die etwas Merkwürdiges oder Auffälliges beobachtet haben, bei dem es sich möglicherweise um ein wichtiges Puzzleteil zur Aufklärung des Falls handelt."

5.000 Euro Belohnung: Polizei Hamburg sucht weiter nach Hinweisen zur vermissten Hilal 

Das türkische Mädchen Hilal war zehn Jahre alt, als sie am 27. Januar 1999 verschwand. Seit dem wird sie vermisst. Hilal hatte an jenem Tag ein gutes Zeugnis nach Hause gebracht und durfte sich deshalb Süßigkeiten im Einkaufszentrum "Elbgaupassage" kaufen. Von dort kehrte sie nicht zurück und ist seitdem verschwunden. 5.000 Euro Belohnung sind für entscheidende Hinweise ausgesetzt. Die Ermittler hatten im September 2018 im Altonaer Volkspark erfolglos nach Überresten des Kindes gesucht. Laut Polizei hatte ein Zeuge auf eine Örtlichkeit verwiesen, die bereits 2005 als möglicher Ablageort der Leiche des Kindes galt. Ein Tatverdächtiger hatte damals gestanden, Hilal entführt und getötet zu haben. Er widerrief jedoch sein Geständnis.

Suche bisher erfolglos: Hilal aus Hamburg bleibt nach Verschwinden weiterhin vermisst 

Ein Hinweisgeber steht im besonderen Fokus der Polizei. Er hatte sich demnach am 3. Februar 1999 mit Hilals Familie an einer Kirche in Hamburg treffen wollen. Auch nach stundenlangem Warten sei jedoch niemand aufgetaucht. Möglicherweise weil wegen eines anderen Einsatzes mehrere Polizeiwagen mit Blaulicht und Martinshorn vorbeifuhren. Der mögliche Informant konnte bis heute nicht ermittelt werden. "Wir bitten ihn, sich mit uns in Verbindung zu setzen", sagt Pape.

Mit dpa-Material

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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