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Magdeburg nach Last-Second-Sieg über Hannover im Pokalfinale

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Hamburg (dpa) – Der SC Magdeburg hat nur mit Mühe eine Pleite gegen Außenseiter TSV Hannover-Burgdorf vermieden und ist als erstes Team ins Finale um den deutschen Handball-Pokal eingezogen.

Der Cupgewinner von 2016 siegte beim Endrunden-Turnier in Hamburg im ersten Halbfinale gegen die TSV Hannover-Burgdorf eine Sekunde vor Schluss mit 30:29 (15:11). Der Gegner der Magdeburger wird in der zweiten Vorschlussrunden-Partie THW Kiel gegen Füchse Berlin ermittelt. Das Finale wird am Sonntag ausgespielt.

13.200 Zuschauer in der ausverkauften Hamburger Barclaycard-Arena sahen eine temporeiche und vor allem spannende Begegnung mit zwei Gesichtern. In der ersten Hälfte dominierten die Magdeburger, nach der Pause die Hannoveraner. Beste Torschützen waren Michael Damgaard bei den Magdeburgern mit 15 Toren und Morten Olsen (7) bei Hannover.

SCM-Trainer Bennet Wiegert hatte den Rivalen vor dem Anpfiff als «echte Wundertüte» bezeichnet und sollte Recht behalten. Nach schnellem Rückstand kämpfte sich Hannover wieder heran und hatte mit der Variante siebter Feldspieler Erfolg. Die Magdeburger waren danach variabler und hatten in Jannick Green den stärkeren Rückhalt im Tor. Zudem traf Damgaard nahezu nach Belieben.

Das änderte sich nach der Pause. Trotz Roter Karte gegen den sechsfachen TSV-Torschützen Timo Kastening (36. Minute) wegen groben Foulspiels holten die ersatzgeschwächten Hannoveraner auf und gingen erstmals in der 42. Minute in Führung, nachdem sie schon mit fünf Toren hinten gelegen hatten. Die Magdeburger wurden immer nervöser und lagen plötzlich mit drei Toren hinten. Erst eine Sekunde vor Schluss warf Christian O’Sullivan den Siegtreffer für den SCM.

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