Technik

Samsung nutzt die Technik auch: Neue iPhones mit Fingerabdrucksensor?

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Haben Fingerabdrucksensoren bei Apple doch noch nicht ausgedient?


Informationen von Lieferanten legen die Vermutung nahe, dass Apple doch noch den Trend zum Display-Fingerabdrucksensor mitmacht. Aber das iPhone soll nicht das erste Gerät der Kalifornier sein, das so ausgestattet wird.

Als Apple das iPhone X plante, war es sicher die richtige Entscheidung, auf einen Fingerabdrucksensor zu verzichten, der ins Display integriert ist. Denn die Technik funktionierte zwar, aber noch nicht gut genug. Das hat sich inzwischen aber geändert und in Android-Smartphones hat der Siegeszug der integrierten Sensoren begonnen. Dass Face ID und Fingerabdruck-Scanner kein Widerspruch sind, sondern sich bestens ergänzen, hat Huawei mit dem Mate 20 Pro gezeigt. Und die Technik entwickelt sich weiter. Laut "Patently Apple" wird nicht nur Samsungs kommendes Galaxy S10 im Frühjahr einen Fingerabdrucksensor unterm Display haben, auch Apple soll ernsthaft erwägen, künftige Geräte damit auszustatten.

Ein Patent deutet darauf hin, dass das südkoreanische Flaggschiff einen Ultraschall-Sensor haben wird, der nicht nur einen kleinen Bereich scannen kann wie beim Mate 20 Pro, sondern eine größere Fläche im unteren Drittel des Bildschirms abdeckt. Lieferanten der Sensoren sollen laut Informationen aus der Zuliefer-Kette das taiwanische Unternehmen General Interface Solution (GIS) und der chinesische Hersteller O-film Tech sein.

Erst iPads, dann iPhones?

Von beiden Firmen stammen auch Touch-Sensoren für iPads. "Patently" Apple hält es daher für gut möglich, dass Apple im kommenden Jahr seine günstigeren Tablets mit Ultraschall-Sensoren ausstatten könnte. Dies sei eine preiswerte Alternative zur 3D-Gesichtserkennung, um auch diesen iPads das Design der neuen Pro-Modelle zu geben, bei denen das Display nur noch einen sehr schmalen Rand hat. Und das Blog weist darauf hin, dass Apple in diesem Mai ein Patent für Ultraschallsensoren auf Vorder- und Rückseiten zugesprochen wurde und es bereits 2015 das Konzept dafür entwickelte.

Wenn ins Display integrierte Fingerabdrucksensoren bei günstigen iPads Sinn ergeben, könnte dies auch bei Nachfolgern des iPhone XR funktionieren, das zwar günstiger als das XS-Duo, aber immer noch weit davon entfernt ist, wirklich preiswert zu sein. Vielleicht feiert die Touch ID aber auch auf andere Art und Weise ein Comeback in iPhones. Denn im August berichtete "Patently Apple" über ein Patent, in dem Apple einen optischen 3D-Fingerabdrucksensor skizziert, der mit Kameras unterm Display arbeitet.

Es ist kaum anzunehmen, dass Apple Face ID für eine neue 3D-Touch-ID abschafft. Aber es ist denkbar, dass dafür die Gesichtserkennung bei günstigeren iPhones wegfällt und bei künftigen Top-Modellen beide Techniken zum Einsatz kommen.

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